An der Atmosphäre verbindet sich Kupfer mit Sauerstoff zu Kupferoxid, das aufgrund seiner Porosität keine korrosionshemmenden Eigenschaften hat. Die schwefelhaltigen Gase in der Luft erzeugen auf Kupfergegenständen dunkle gefärbte Sulfidschichten oder grüne Patinaüberzüge.Am heufigsten werden Kupfer und Messing als Unterschichten (Zwischenschichten) für Endschichten wie Nickel, Zinn, Silber etc. benutzt. Dadurch verbessern sich die Haftfestigkeit, der Korrosionsschutz und die Optik. Nickelschicht bei Modeschmuck kann durch Kupfer und Messing ersetzt werden - das sind die sogenante "allergiefreie Zwischenschichten".
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Galvanisch erhält man einen Überzug von Messing durch Anwendung einer kupfer- und zinkvitriolhaltigen, mit Cyankalium versetzten Lösung, aus der beide das Messing bildende Metalle gleichzeitig gefällt werden. Zur Erhöhung der Farbe setzt man sehr kleine Mengen Goldchlorid zu.
Auf Kupfer erhält man Messing, wenn man es blank beizt, in ein Zinkamalgam bringt, Weinstein und verdünnte Salzsäure zusetzt und kocht. Das hinreichend weiß gewordene Kupfer wird gewaschen, zur Verjagung des Quecksilbers erhitzt und poliert (falsche Vergoldung).
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